2026 verlangt eine intelligentere Form der Zusammenarbeit
- Christoph Burkhardt

- 2. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Von Christoph Burkhardt
AI Strategieberater | Gründer, AI Impact Institute
2025 war laut.
Überall wurden KI-Pilotprojekte gestartet. Dashboards vervielfältigten sich. Interne Demos beeindruckten. Führungskräfte nickten zustimmend. Und doch fühlte sich unter der Oberfläche etwas nicht stimmig an.
Trotz all der Aktivität beendeten nur wenige Organisationen das Jahr mit echter Klarheit über ihre KI-Richtung. Entscheidungen wirkten schneller, aber nicht zwingend besser. Der Output nahm zu, doch Bedeutung ging oft verloren. Teams spürten Fortschritt – konnten aber kaum erklären, warum er wichtig war.
Das Problem war nicht die Leistungsfähigkeit der KI.
Es war das Design der Zusammenarbeit.
Die meisten Unternehmen behandelten KI als ein Werkzeug, das man einführt – nicht als ein System, das man architektonisch gestaltet. Sie optimierten auf Geschwindigkeit statt auf Signal. Auf Möglichkeit statt auf Zweck.
2026 markiert eine Wende.
Die nächste Reifephase der KI wird nicht davon bestimmt, wer die meisten Tools einsetzt, sondern davon, wer die klarste Zusammenarbeit zwischen menschlichem Urteilsvermögen und maschineller Intelligenz gestaltet.
Dies ist das Jahr, in dem Zusammenarbeit zur Strategie wird – und Architektur zur Führungsaufgabe.




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