Warum die meisten KI-Initiativen 2025 das eigentliche Signal verpasst haben
- Christoph Burkhardt

- 1. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Von Christoph Burkhardt
AI Strategieberater | Gründer, AI Impact Institute
Rückblickend ist das zentrale Scheitermuster von 2025 klar erkennbar.
Organisationen stellten die falsche erste Frage.
Statt zu fragen „Welche Entscheidung stärken wir hier?“ fragten sie:
Kann das automatisiert werden?
Kann das generiert werden?
Kann das schneller erledigt werden?
Diese Fragen führten zu beeindruckenden Demos – aber zu schwachen Systemen.
Was fehlte, war Urteilsvermögen. Nur wenige Teams hielten inne, um zu definieren:
Wo Urteilskraft wirklich entscheidend ist
Wo menschlicher Kontext unersetzlich bleibt
Wo Automatisierung leise Vertrauen oder Identität untergraben könnte
KI ist hervorragend in Vorhersagen, Mustererkennung und Skalierung. Aber sie versteht keine Bedeutung. Sie weiß nicht, was wichtiger sein sollte als etwas anderes.
Ohne ein explizites Framework füllt KI das Vakuum. Und sie füllt es mit statistischer Bequemlichkeit – nicht mit strategischer Absicht.
Die Unternehmen, die Schwierigkeiten hatten, scheiterten nicht, weil KI unreif war.Sie scheiterten, weil ihre Entscheidungsarchitektur undefiniert war.




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